© Gerhard Zimmermann 2016
Modellbau

Revell U-Boot Typ IX/C in 1/72 mit RC Umbau zum Statiker

Das wird ein Revell U-boot Typ IX/C mit RC Umbau im Maßstab 1/72. Als Umbaukit verwende ich diesmal das “Conversion Kit” von Oto Gerza aus Tschechien. Zusammen mit dem Tauchkit, habe ich auch seine wunderschönen Atzteile gekauft.
Home Der BMW Aktuelles Sport Gitarren Modellbau Galerie Kontakt: Powerboat “Cayman”. Powerboat “Shockwave”. Flugzeuge Autos U-Boot Revell VIIC 1/72 U-Boot Revell Typ IX C 1/72
Um die Achsen der Seitenruder korrekt zu führen, drehe ich zwei Messingbuchsen mit Kragen.
Jetzt müssen die Buchsen nur noch gekürzt und eingeklebt werden. Dabei muss ich aufpassen diese genau parallel zueinander auszurichten.
Die neuen Flutschlitze aus Ätzteilen.
Die Torpedoluken.... Eine Mordsfummelei....
Damit der Überwasseranteil des aufgetauchten Bootes nicht zu schwer wird, habe ich soviel Material wie möglich aus dem Turm gefräst.
Kleiner dürfte der Arbeitstisch nicht sein. Einfach mal alles zusammen gesteckt. Das Deck wird so aber nicht verwendet, sondern das Ätzteiledeck von Oto Gerza.
Die Rumpfhälften werden verklebt.
Und die Ruderwellen eingesetzt.
Die Ruder habe ich mit 2 mm Bohrungen versehen um sie mit den Wellen zu verbinden.
Ein Blick auf die Ruderanlenkungen.
Jetzt werden die Wellenführungen auf 3 mm aufgebohrt.
Damit die Stevenrohre sauber durchpassen.
Und die Wellendurchbrüche gefräst.
Hier werden Rumpf und Wellenführungen verklebt.
Die Box für die Motoren ist soweit fertig. Es gibt zur Befettung der Wellen jeweils eine abgetrennte Kammer, die später von Aussen mit Fett befüllt werden kann. Die Motoren sind einfach parallel geschaltet und werden von einem Regler gesteuert.
Die Box für die zwei Antriebsmotoren wird eingebaut.
Die Anlenkung für die Ruder. War recht knifflig...
Das Servo für die Tauchzelle. Ebenfalls ein Microservo.
Ich hatte sehr gehofft einen Futaba PCM Empfänger nutzen zu können. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse muss ich auf einen kleinen JETI Empfänger zurück greifen. Dieser verfügt leider über keine Failsafe funktion :-(
Endlich ist alles drin. Passt alles gerade eben so hinen. Beim nächsten mal würde ich die Servos komplett anders positionieren.
Das ich den Futaba PCM Empfänger wegen der ungünstigen Servoanordnung nicht einbauen konnte war nicht akzeptabel. Deshalb mache ich eine neue Servohalterung und verwende auch stärkere Servos.
Diesmal sitzen die Servos nebeneinander und der Empfänger passt rein.
Das erste Teil des aufwändigen Ätzteildecks.
Die dünnen Bleche müssen aufgedickt und verstärkt werden.
Filigrane Lötarbeiten...
Vorder- und Achterdeck sínd soweit fertig.
Einige Luken versehe ich mit Scharnieren für eine bessere Entlüftung des Oberdecks beim Tauchen.
Eine Geduldsprobe die Leisten aufzukleben...
Sobald sich unter dem Deck grössere Luftblasen sammeln, können diese über die Luken leicht entweichen. So die Theorie...
Ich habe mich dazu entschlossen einen Teil des Oberdecks mit Rumpfwand auszusägen, da die Reling beim Typ IX seitlich am Rumpf befestigt ist, und somit das Oberdeck alleine schwierig abzunehmen wäre. Weiterer Vorteil ist natürlich die bessere Zugänglichkeit der Taucheinheit, die ja zum Wechsel der CO2 Patronen komplett ausgebaut werden muss.
Nach sehr langer Baupause habe ich die verregneten Osterfeiertage genutzt um endlich weiter zu bauen. Hier sieht man bereits die Schwimmkörper aus Isolierplattenmaterial. Diese Herzustellen war eine absolute Schei..arbeit.
Noch etwas zum Abgesegten Teil des Decks mit Rumpf: Das ganze Modell steht leicht unter Spannung, sägt man also einen so grossen Teil aus dem Rumpf heraus, verformt sich alles leicht. Das habe ich vorher so nicht erwartet. Bedeutet ich muss Rumpf und den herausgesägten Teil noch Formschlüssig miteinander verschlüsseln, indem ich kleine Kunststoffzungen wechsel- weise an der Schnittstelle verkleben werde.
Ich brauch noch mehr Blei im Kiel... Da ich das  nicht direkt in den Kunststoff gießen kann, mache ich mir aus Gips eine Gußform.
Flüssiges Blei hinein.
Und so schauts dann aus.
Rein ins Wasser. Zum ersten Mal. Auf Anhieb gar nicht so verkehrt. Mehr Auftriebs- körper braucht es nicht, nur mehr Blei. Sämtliche RC-Abteile sind jedoch undicht.
Die Auftriebskörper habe ich noch schwarz lackiert, damit das Material kein Wasser aufnehmen kann. Auf diesem Bild ist noch die CO2 Patrone aus Tschechien montiert. Die neue Halterung für deutlich grössere CO2 - Luftdruckpistolen ist aber schon fertig und funktioniert auch.
Hier sieht man recht deutlich das die Passung von Deckel und Rumpf noch nicht gut ist. Ich arbeite dran.
Rumpf und Decksteile abgenommen.
Der Turm ist auf dem Deck nur mit zwei kleinen Schrauben fixiert.
Blick auf den Kiel im Bereich des Tauchtanks. Ich habe es in diesem Bereich großzügig geöffnet, damit Fluten und Anblasen problemlos funktioniert.
Die Ruder sind jetzt auch mit allen Streben versehen. Auch hier musste ich etwas tricksen, weil die Wellen nicht exakt in der Position aus dem Rumpf schauen wie es das modell eigentlich vorsieht. Die Wellen würden so flach in den Rumpf laufen, das für den Durchm. der Motoren kein Platz bleiben würde.